Was können Sie mit den Daten anfangen?
Nach dem 3D – Scan entsteht eine 3D Punktewolke oder ein 3D Netz. Beim 3D Netz sind die Punkte miteinander verbunden. So kann theoretisch auch aus der Punktewolke ein 3D Netz generiert werden. Meist sind die Punkte der Wolke zu weit voneinander entfernt, dass eine Software feststellen kann, welche Punkte zueinander gehören. Wenn dies möglich ist, dann nur bei sehr einfachen Objekten.

Mit einem Netzmodell kann meist ein Flächenmodell generiert werden. Dabei werden die Netzpunkte über Linien miteinander verbunden. Der Zwischenraum zwischen den Linien ergibt eine Fläche. Die Umwandlung ist sehr rechenintensiv. Nach der Umwandlung wird die Datenmenge massiv reduziert. Leider ist das Flächenmodell immer auch ein vereinfachtes Modell des Netzmodelles.

Wenn das Flächenmodell geschlossen ist und keine Lücken oder offenen Stellen vorhanden sind, kann daraus ein Volumenmodell generiert werden. Der grösste Unterschied zwischen Volumen- und Flächenmodell liegt darin, dass die Software weiss was Material ist und was aussen ist.
Nur aus einem Volumenmodell kann z.B. ein 3D – Druck erstellt werden.
